Die ostdeutsche Wirtschaft läuft einer Studie des ifo-Instituts zufolge Gefahr, den Anschluss an den Rest Deutschlands zu verlieren, wenn Politik und Wirtschaft nicht entschieden gegensteuern.

Der am Mittwoch veröffentlichte „Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026“ des Dresdner ifo-Instituts zeichnet ein gemischtes Bild: Zwar ist die Wirtschaftsleistung je Erwerbstätigem in den ostdeutschen Flächenländern zuletzt auf 78 Prozent des Westniveaus gestiegen, doch bei privaten Investitionen und der Vermögensverteilung klaffen weiterhin große Lücken.

„Wenn Politik und Wirtschaft jetzt nicht entschieden gegensteuern“, warnte Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Dresdner ifo-Niederlassung, drohe sich die Schere zwischen Ost und West trotz wachsenden Wohlstands wieder zu weiten.