Forschende der Universität Innsbruck haben beschrieben, wie Hitze und Dürre die Blätter von Pflanzen schrittweise abtöten, und dabei die zentrale Rolle einer Wachsschicht auf der Blattoberfläche hervorgehoben.

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen und gleichzeitig der Regen ausbleibt, geraten Pflanzen zunehmend unter Stress. Ein Team des Instituts für Botanik der Universität Innsbruck hat nun die Vorgänge beschrieben, die zum Absterben von Blättern führen. Gilbert Neuner von der Universität erläuterte die Mechanismen im Gespräch mit der APA.

Demnach verliert das Blatt bei Wassermangel zunächst die Fähigkeit, die Spaltöffnungen offen zu halten. Über diese Poren reguliert die Pflanze den Gasaustausch, nimmt Kohlendioxid auf und gibt Wasserdampf ab. Schließt das Blatt die Poren, um nicht weiter auszutrocknen, kommt es gleichzeitig zu einem Hitzestau im Inneren des Gewebes.