Das Oberlandesgericht Hamburg hat am Mittwoch Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" zu Haftstrafen verurteilt, darunter mehrere junge Angeklagte, denen unter anderem ein versuchter Brandanschlag auf eine Asylunterkunft in Schmölln zur Last gelegt wird.

Ermittlungen und Razzien

Die Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" war über Monate hinweg Ziel von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Bundesweit wurden Razzien in mehreren Bundesländern durchgeführt, darunter in Hessen, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und in Hamburg. Durchsuchungen richteten sich gegen junge Beschuldigte aus dem Umfeld der rechtsextremen Szene, denen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie weitere Straftaten vorgeworfen wurden.