Hamburg, 05 August 2026

Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" werden am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg am Mittwoch die Urteile erwartet.

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg steht das Verfahren gegen die sogenannte "Letzte Verteidigungswelle" vor dem Abschluss. Wie NDR.de berichtet, werden an diesem Mittwoch die Urteile gegen mehrere mutmaßliche Mitglieder der Gruppe verkündet. Die Bundesanwaltschaft führt den Prozess als Terrorverfahren wegen mutmaßlicher neonazistischer Strukturen.

Die Anklage wirft den Beschuldigten vor, eine bewaffnete neonazistische Vereinigung gebildet und Anschläge geplant zu haben. Die Gruppe soll nach Erkenntnissen der Ermittler über Waffen und Sprengstoff verfügt haben. Verbindungen sollen unter anderem nach Brandenburg, Sachsen und Thüringen bestanden haben, wo Mitglieder der rechten Szene rekrutiert worden sein sollen.