Berlin, 06 August 2026
Vor dem Landgericht Berlin hat am Donnerstag ein Prozess gegen einen Berliner begonnen, dem die Staatsanwaltschaft 22 Taten zwischen 2016 und 2022 vorwirft, darunter Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung.
Der Angeklagte muss sich ab dem 6. August 2026 vor dem Landgericht Berlin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 22 Taten vor, die sich nach Angaben der Anklagebehörde in einem Zeitraum von rund sechs Jahren ereignet haben sollen. Verhandelt wird der Fall am Donnerstag ab 9.30 Uhr, wie aus der Geschäftsverteilung des Gerichts hervorgeht.
Im Zentrum der Anklage stehen Vorwürfe der Vergewaltigung. Daneben legt die Staatsanwaltschaft dem Mann gefährliche Körperverletzung sowie eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs zur Last. Der entsprechende Straftatbestand soll den Schutz des Intim- und Sexualbereichs gewährleisten und greift insbesondere dann, wenn Bilder oder Aufnahmen aus diesem Lebensbereich ohne Einwilligung verbreitet werden.
