Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat Ende Juni einen weiteren Verdächtigen im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee angeklagt; gegen Serhii K. wird unter anderem wegen Beihilfe zu einem Kriegsverbrechen gegen zivile Objekte ermittelt.
Die Generalbundesanwaltschaft wirft dem Beschuldigten Serhii K. vor, gemeinsam mit weiteren Personen im September 2022 die Explosionen an den Erdgasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in der Ostsee vorbereitet und ausgeführt zu haben. Neben der Beihilfe zum Kriegsverbrechen des Angriffs auf zivile Objekte wird ihm das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, die Zerstörung von Bauwerken sowie die Störung öffentlicher Dienstleistungen zur Last gelegt. Die Anklage wurde Ende Juni erhoben.
