Düsseldorf, 25 Juni 2026

Die angeschlagene deutsche Warenhauskette Galeria erhält eine neue Kreditfinanzierung über bis zu 160 Millionen Euro, um ihre Sanierung bis 2029 fortzusetzen und weitere Filialschließungen zu finanzieren.

Wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf bestätigte, stammt das frische Geld vom US-Investor Gordon Brothers. Die Mittel sind demnach durch Galerias Warenbestand besichert. Ein Sprecher bestätigte den Kredit gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten bereits das „Handelsblatt" und die „Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen soll mit dem neuen Geld zunächst ein Darlehen des Minderheitseigentümers Bain Capital in Höhe von rund 80 Millionen Euro zurückgeführt werden. Zudem benötigt Galeria Mittel, um die Ware für die Herbst- und Wintersaison zu bestellen. Das Unternehmen sprach von einer gesicherten Finanzierung der wirtschaftlichen Neuausrichtung.