Die angeschlagene Warenhauskette Galeria hat eine neue Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers erhalten, die an einen dreijährigen Sanierungsplan geknüpft ist.

Hintergrund: Sanierung unter Druck

Das bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dem Vernehmen nach ist zugleich mit der neuen Finanzierung die Schließung weiterer Filialen vorgesehen. Die Verhandlungen über die Kreditlinie zogen sich über Wochen hin.

Die Kreditlinie stellt die US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers bereit, abgesichert durch die Ware von Galeria. Der Investor hatte vor Jahren bereits den Abverkauf in Kaufhof- und Karstadt-Filialen vor deren Schließung organisiert. Das Geld ist an einen auf drei Jahre angelegten Sanierungsplan geknüpft, der jetzt umgesetzt werden soll.