Der US-Autobauer Ford und der chinesische Geely-Konzern haben ein weitreichendes Joint Venture für das Werk im spanischen Almussafes bei Valencia angekündigt, in dem ab 2028 fünf Modelle beider Marken für den europäischen Markt gebaut werden sollen.

Bei dem Vorhaben, das bereits am Vortag von der spanischen Zeitung ABC unter Berufung auf Insider gemeldet worden war, hält Ford 66 Prozent an der neuen Gesellschaft, Geely Auto die verbleibenden 34 Prozent. „Ford soll dabei 66 Prozent an der neuen Gesellschaft halten, Geely Auto die verbleibenden 34 Prozent", hieß es in dem Bericht. Sowohl Ford als auch Geely äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Der operative Start des Joint Ventures ist nach Angaben der Unternehmen für das erste Halbjahr 2027 geplant, vorbehaltlich noch ausstehender kartellrechtlicher Freigaben auf EU- und nationaler Ebene und anderer Formalitäten. „Der operative Start des Joint Ventures ist für das erste Halbjahr 2027 geplant". Die offizielle Ankündigung der Vereinbarung wurde für den Tag der Veröffentlichung erwartet. Laut Branchenberichten wollte Spaniens Premierminister Pedro Sánchez den Deal im Werk in Valencia persönlich ankündigen.