Die österreichische Bauwirtschaft erreicht nach Einschätzung der Beratungsfirma EY im Jahr 2026 ihren Tiefpunkt und wird sich bis 2028 nur minimal erholen.

Die Analyse von EY zeigt, dass das gesamte Bauvolumen in Österreich 2026 voraussichtlich auf 51,7 Milliarden Euro sinken wird. Gegenüber 2021 mit 58,7 Milliarden Euro bedeutet das einen realen Verlust von knapp zwölf Prozent innerhalb von fünf Jahren. "In den vergangenen fünf Jahren habe der Markt damit real knapp zwölf Prozent an Volumen verloren", heißt es in der Prognose des Beratungsunternehmens.

Besonders hart getroffen ist der Hochbau, also der klassische Gebäude- und Wohnungsbau. Das reale Bauvolumen brach hier laut EY von 50,6 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 43,3 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr ein. Auch heuer werde mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent gerechnet. Ab 2027 soll es wieder leicht bergauf gehen, mit einem Anstieg des Bauvolumens um 0,7 Prozent, gefolgt von einem Plus von 1,1 Prozent im Jahr 2028.