Die Beratungsgesellschaft EY erwartet, dass die österreichische Baubranche im Jahr 2026 ihren Tiefpunkt erreicht und ein kräftiger Aufschwung vorerst ausbleibt.
Die Prognose fällt verhalten aus: Ab 2027 rechnet EY für das österreichische Bauvolumen lediglich mit einem Wachstum von 0,7 Prozent, 2028 soll es um 1,1 Prozent zulegen. Insgesamt erwartet der Bericht für 2026 noch einen leichten Rückgang des Hochbauvolumens um 0,3 Prozent. Der Tiefpunkt sei erreicht, eine deutliche Erholung aber nicht in Sicht, heißt es in der Analyse.
Trotz einer leichten Belebung bei den Baugenehmigungen bleibt der Wohnungsneubau das Sorgenkind. 2025 wurden rund 11.000 Baugenehmigungen für Wohngebäude erteilt, etwas mehr als die rund 10.500 aus dem Jahr 2024, aber weit entfernt von den 23.000 Genehmigungen des Jahres 2021. Das reale Volumen im Wohnungsneubau ist zwischen 2021 und 2025 im Schnitt um 5,8 Prozent pro Jahr gesunken.
