Die EU hat nach monatelangen Verhandlungen ein umstrittenes Handelsabkommen mit den USA beschlossen, das bis Ende 2029 gilt.

Das Abkommen sieht vor, dass die USA Zölle von bis zu 15 Prozent auf die meisten europäischen Exporte erheben können. Im Gegenzug werden alle EU-Zölle für US-Importe abgeschafft.

Besonders betroffen sind Stahl- und Aluminiumprodukte, auf die die USA weiterhin 50 Prozent Zölle erheben werden. Die EU behält sich jedoch das Recht vor, Teile des Abkommens auszusetzen, sollten die USA ihre Verpflichtungen nicht einhalten.

Die Verhandlungen zogen sich über zehn Monate hin und wurden mehrfach durch unerwartete Forderungen von US-Präsident Donald Trump verzögert. Ursprünglich war das Abkommen bereits im vergangenen Sommer in einem schottischen Golfhotel zwischen Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vereinbart worden.