Die US-Regierung hat am 2. Juni 2026 neue Zusatzzölle von 12,5 Prozent auf Schweizer Exportgüter in die USA angekündigt und begründet dies mit angeblich unzureichenden Massnahmen der Schweiz gegen Zwangsarbeit in Lieferketten.
Hintergrund der US-Untersuchung
Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer legte am Dienstag in Washington die Ergebnisse einer grossangelegten Untersuchung vor, in der die Schweiz als eine von 54 Volkswirtschaften genannt wird, denen es nach US-Auffassung an einem expliziten Importverbot für Güter aus Zwangsarbeit fehlt. Insgesamt richten sich die neuen Massnahmen gegen rund 60 Handelspartner. Die angedrohten Zusatzzölle von 12,5 Prozent sollen unter anderem pharmazeutische Produkte ausnehmen.
