EU stoppt Förderung für chinesische Wechselrichter

Die Europäische Kommission hat die Förderung für alle Energieprojekte gestoppt, die Wechselrichter aus China, Russland, Iran und Nordkorea verwenden, aufgrund von Sicherheitsbedenken.

Sicherheitsrisiken durch Wechselrichter

Die Entscheidung der EU-Kommission, die seit Anfang April in Kraft ist, betrifft sofort alle neuen Projekte. Für bereits weit fortgeschrittene Vorhaben gilt eine Übergangsfrist. Wechselrichter steuern, wann und wie viel Strom eine Solaranlage oder ein Batteriespeichersystem ins öffentliche Netz einspeist. Da sie oft mit dem Internet verbunden sind, gelten sie als potenzielle Angriffsziele für Hacker.

Nach Angaben der Kommission liegen ausreichende Beweise vor, die von Geheimdiensten der EU-Mitgliedstaaten sowie eigenen Untersuchungen stammen. Diese zeigen, dass bestimmte Drittländer die kritische Infrastruktur der EU durch Wechselrichter untergraben könnten, was sogar zu Stromausfällen führen könnte.