Bei einem Erdrutsch in der Region Pengshui östlich der Millionenstadt Chongqing sind am späten Freitagabend (Ortszeit) mindestens acht Menschen getötet worden, 34 weitere gelten als vermisst.

Der Erdrutsch ereignete sich in der Region Pengshui, die administrativ zur Millionenstadt Chongqing im Westen Chinas gehört. Während der Evakuierung von 60 Bewohnerinnen und Bewohnern ging nach Angaben der Behörden eine Gerölllawine ab. Warum sich ein Teil der Felswand löste, ist bisher unklar.

Die chinesische Regierung stellte nach eigenen Angaben umgerechnet rund 6,45 Millionen Euro an Hilfsgeldern bereit, um die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zu unterstützen und den betroffenen Anwohnern zu helfen. Mehr als 1.100 Menschen wurden nach Behördenangaben um die Unglücksstelle in Sicherheit gebracht.