Ein US-amerikanischer Patient, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert hatte, ist am Dienstag nach rund zweiwöchiger Behandlung am Universitätsklinikum Frankfurt am Main gesund entlassen worden.

Behandlung auf der Sonderisolierstation

Das Universitätsklinikum Frankfurt am Main teilte mit, der Mann habe die spezielle Isolierstation am Dienstag "vollständig erholt" und "symptomfrei" verlassen können. Der Patient war nach Angaben des Krankenhauses am 13. Juli in die Klinik aufgenommen worden und wurde dort seither auf einer Sonderisolierstation versorgt.

Bereits wenige Tage nach der Aufnahme sei der schwer erkrankte Patient mit unterstützenden Maßnahmen stabilisiert worden, anschließend hätten sich seine Symptome verbessert. Damit ist es bereits das zweite Mal, dass ein aus den USA stammender Ebola-Patient, der sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt hatte, in Deutschland erfolgreich behandelt werden konnte.