In der Demokratischen Republik Kongo hat sich der seit Mitte Mai andauernde Ebola-Ausbruch auf drei weitere Gesundheitszonen in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri ausgeweitet, während die Zahl der bestätigten Infektionen nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 676 gestiegen ist.

Die Demokratische Republik Kongo kämpft nach offiziellen Angaben mit einem massiven Ebola-Ausbruch. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwochabend (Ortszeit) über die Kurznachrichtenplattform X mitteilte, sei die Zahl der bestätigten Fälle auf 676 gestiegen. Darunter seien 136 Todesfälle. Die Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Ausweitung auf weitere Gesundheitszonen

Betroffen sind jetzt drei weitere sogenannte Gesundheitszonen in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri. Einem am Donnerstag veröffentlichten Regierungsbericht zufolge liegen die neu betroffenen Gebiete in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri. Damit dehnt sich die Epidemie, die in drei von bewaffneten Konflikten geprägten Provinzen wütet – Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu – weiter in bisher nicht erfasste Gebiete aus.