In der Demokratischen Republik Kongo sind seit Ende April 1.405 Menschen nachweislich an Ebola gestorben, womit der seit Mitte Mai erklärte Ausbruch laut WHO die drittschwerste je registrierte Ebola-Epidemie ist.

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo dehnt sich weiter aus. 1.405 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben, wie aus Zahlen der kongolesischen Gesundheitsbehörden hervorgeht. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg auf 3.200 an.

Gemessen an den Opferzahlen handelt es sich nun um die drittschwerste Ebola-Epidemie seit Beginn der Aufzeichnungen. Beim zweitschwersten erfassten Ausbruch von 2018 bis 2020 im Ostkongo starben rund 2300 Menschen. Noch verheerender war nur die Epidemie in Westafrika 2014/2015, der mehr als 11.000 Menschen zum Opfer fielen.