In der Demokratischen Republik Kongo wütet seit Wochen ein Ebola-Ausbruch mit der seltenen Bundibugyo-Variante, während ein in Kongo infizierter US-amerikanischer Arzt in der Berliner Charité isoliert behandelt wird.
Der 39-jährige US-Bürger war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in die Sonderisolierstation der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum aufgenommen worden. Mit einem PCR-Test sei bei ihm das Bundibugyo-Virus, eine Variante des Ebola-Virus, eindeutig nachgewiesen worden, teilte das Krankenhaus am Freitag mit. Der Patient sei sehr geschwächt, aber aktuell in keinem kritischen Zustand und benötige keine intensivmedizinischen Maßnahmen.
