Ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 1.700 Menschen an Bord wurde vor Bordeaux unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Passagier starb und etwa 50 weitere an Magen-Darm-Beschwerden erkrankten.

Ausbruch und Quarantäne

Die Reederei Ambassador Cruise Line bestätigte, dass das Schiff am 6. Mai in Bordeaux einlief und aufgrund der Krankheitswelle nicht verlassen werden darf. Nach Angaben des Kapitäns sind rund 50 Passagiere betroffen. Die örtlichen Behörden ordneten die Quarantäne an, um eine weitere Ausbreitung der Infektionen zu verhindern.

Laut Medienberichten starb ein über 90-jähriger britischer Passagier. Die genaue Todesursache wird derzeit untersucht, doch die Magen-Darm-Symptome stehen im Verdacht, mit dem Ausbruch in Verbindung zu stehen. Die Gesundheitsbehörden überwachen die Situation engmaschig und haben medizinisches Personal an Bord entsandt, um die Erkrankten zu versorgen.