Die Fußballnationalmannschaft der DR Kongo muss sich vor der WM in den USA 21 Tage lang isolieren. Grund ist ein Ebola-Ausbruch im Osten des Landes.
Die Fußballnationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo muss sich vor der WM in den USA 21 Tage lang isolieren, nachdem ein Ebola-Ausbruch im Osten des Landes gemeldet wurde.
Die Mannschaft wird ihr Quartier in Houston beziehen, wo sie in der Gruppe K antreten wird. Dies wäre die erste WM-Teilnahme des Landes seit 1974, als es noch als Zaire bekannt war.
Laut Andrew Giuliani, Leiter der Task Force des Weißen Hauses für die WM, würde das Team das Risiko einer Einreise eingehen, wenn es sich nicht isoliert. Die Zahl der Verdachtsfälle liegt derzeit bei über 700.
Die kongolesische Delegation soll am 11. Juni in Houston eintreffen. Derzeit trainiert das Team in Belgien und bestreitet dort zwei Vorbereitungsspiele.
Aufgrund des Ebola-Ausbruchs hat das Team ein dreitägiges Trainingslager in der Hauptstadt Kinshasa abgesagt. Auch eine Abschiedsveranstaltung mit Fans wurde gestrichen.
Die Isolation soll in einer sogenannten 'Blase' stattfinden, um das Risiko einer Ausbreitung des Virus zu minimieren. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, die von den Gesundheitsbehörden empfohlen wurde.
Die FIFA hat bestätigt, dass alle Teams sich an die Gesundheitsvorschriften des Gastgeberlandes halten müssen. Dies schließt mögliche Quarantänemaßnahmen ein.
Die DR Kongo gehört zu den afrikanischen Teams, die sich für die WM qualifiziert haben. Die Mannschaft hofft, bei ihrem ersten Auftritt seit 1974 eine gute Figur zu machen.
Die Situation in der DR Kongo bleibt angespannt, da die Gesundheitsbehörden versuchen, den Ebola-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Die internationale Gemeinschaft hat Unterstützung angeboten.