Am Freitag, dem 22. Mai 2026, meldet die WHO fast 750 Verdachtsfälle von Ebola im Kongo, und ein mit dem seltenen Bundibugyo-Virus infizierter US-Bürger wird in der Berliner Charité behandelt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte einen internationalen Gesundheitsnotstand und stuft die nationale Ausbreitungsgefahr als „sehr hoch“ ein. Das Virus breitet sich seit Wochen in der Unruheprovinz Ituri im Nordosten aus, wo etwa 100.000 Menschen aufgrund von Kämpfen vertrieben sind.

Bei dem Erreger handelt es sich um den seltenen Bundibugyo-Stamm, der zuvor erst zwei Mal ausgebrochen ist. Er wurde zunächst nicht erkannt, weil die vor Ort eingesetzten Testkits diesen Typ nicht identifizieren können – Proben wurden nicht in die Hauptstadt Kinshasa geschickt.