Berlin, 22 Mai 2026

In der nordöstlichen Provinz Ituri der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Gesundheitsbehörden gegen einen Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Stamms des Ebola-Virus, der bereits 177 Todesfälle und fast 750 Verdachtsfälle verursacht hat.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den nationalen Risikostatus für die Ausbreitung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo auf 'sehr hoch' angehoben. Für die Region gilt ein 'hohes' Risiko, während die globale Gefahr als 'niedrig' eingestuft wird.

Der aktuelle Ausbruch betrifft den Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus, der erst zweimal zuvor identifiziert wurde. Gegen diese Variante gibt es weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine etablierte Behandlung, und gängige Ebola-Medikamente sind wahrscheinlich wirkungslos.