In der Berliner Charité wird ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger behandelt, während in der Demokratischen Republik Kongo der größte Ausbruch seit 2020 wütet.
Der 39-jährige Mann war in der Provinz Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus infiziert worden, einer Variante des Ebola-Erregers. Zwei Tage nach seiner Aufnahme in der Charité teilte das Universitätsklinikum mit, der Patient sei „sehr geschwächt“, befinde sich aber aktuell in keinem kritischen Zustand und benötige keine intensivmedizinischen Maßnahmen.
Seine Ehefrau und vier Kinder wurden vorsorglich in getrennter Quarantäne untergebracht. Die US-Behörden hatten dem Mann zuvor die Einreise verweigert; Air France betonte, es habe „keinen medizinischen Notfall an Bord“ gegeben.
