Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter ausgebreitet; die Regierung meldete am Dienstag 1.624 bestätigte Fälle, darunter 521 Todesfälle.

Die Weltgesundheitsorganisation sieht die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo unverändert kritisch. Man sei „leider immer noch in der Expansionsphase“, erklärte WHO-Vertreterin Anne Ancia am Dienstag. Nach den am Dienstag veröffentlichten Daten der Regierung sind in dem zentralafrikanischen Land inzwischen 1.624 Ebola-Infektionen bestätigt worden. Darunter seien 521 Todesfälle.

Bundibugyo-Variante ohne erprobte Therapie

Bei dem Ausbruch handelt es sich um die bisher folgenschwerste Epidemie der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, für die es keine erprobte Behandlung oder Heilung gibt. Die WHO hatte zuvor gewarnt, dass sich die Lage ohne entschiedene Gegenmaßnahmen verschärfen dürfte. „Als ein Grund für die Ausbreitung gilt die hohe Mobilität der Bevölkerung“, sagte Ancia.