Österreich hat nach Angaben der Wetterbehörde Geosphere Austria die trockensten zwölf aufeinanderfolgenden Monate seiner Messgeschichte hinter sich, mit teils drastischen Niederschlagsdefiziten in mehreren Bundesländern.
Die zwölf Monate bis zum Stichtag 17. August 2026 waren laut Geosphere Austria die trockenste zusammenhängende Periode seit Beginn der instrumentellen Aufzeichnung. Verglichen mit dem Mittelwert der Referenzperiode 1991 bis 2020 fehlte in weiten Teilen des Landes ein erheblicher Anteil des üblichen Niederschlags.
Besonders ausgeprägt war das Defizit in Oberösterreich, wo nur 58 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags registriert wurden – ein Minus von 42 Prozent. In Wien und im Burgenland lag das Defizit bei jeweils 39 Prozent, während Kärnten mit 21 Prozent vergleichsweise weniger betroffen war, aber ebenfalls unter dem Durchschnitt blieb.
