Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich in einem gemeinsamen Papier an Friedrich Merz gewandt und rentenpolitische Übergangsregeln sowie eine konsequent familienfreundliche Reform des Steuerrechts gefordert.
Das Papier der drei Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) und Mario Voigt (Thüringen) liegt nach Informationen aus Beteiligtenkreisen bereits seit einigen Tagen in der Bundeskanzlei. Die drei Länderchefs stimmten ihre Position in mehreren Telefonaten und bei einem persönlichen Treffen in Leipzig aufeinander ab, bevor sie das Dokument an den Bundeskanzler und an Thorsten Frei übermittelten. Ziel ist es, ostdeutsche Spezifika in der Bundespolitik stärker zu verankern, insbesondere bei der anstehenden Rentenreform.
