Doppel-Erdbeben in Venezuela: Helfer bergen Überlebende nach mehr als sechs Tagen aus Trümmern
Caracas, 1. Juli 2026
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Kurzfassung
Mehr als eine Woche nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte in den Trümmern weiter Überlebende geborgen. Besonders betroffen ist die Küstenregion um La Guaira, wo die Zahl der Toten nach Angaben des Parlamentspräsidenten Jorge Rodríguez auf mindestens 1.943 gestiegen ist. Internationale Hilfe aus rund 30 Ländern ist im Einsatz, doch die Versorgungslage bleibt laut UN und WHO prekär.
Mehr als sechs Tage nach dem Doppel-Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 in Venezuela haben internationale Rettungsteams am Dienstag weitere Überlebende aus den Trümmern befreit, während die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mindestens 1.943 stieg.
Ausmaß der Zerstörung
Am Mittwoch vergangener Woche hatten zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Die direkt aufeinanderfolgenden Erdbeben, die sich westlich der Hauptstadt Caracas im Abstand von nur 39 Sekunden ereigneten, hatten die Magnituden 7,2 und 7,5. Es gab dutzende Nachbeben. Wie Rodríguez mitteilte, wurden 855 Gebäude vollständig zerstört oder schwer beschädigt. Nach vorläufiger Auswertung von Satellitendaten der US-Raumfahrtbehörde NASA sind vermutlich mehr als 58.000 Gebäude beschädigt oder zerstört worden.
Nach Angaben der Vereinten Nationen werden immer noch mehr als 50.000 Menschen vermisst. Die UN schätzt, dass die Erdbebenkatastrophe 1,2 Millionen Tonnen Schutt zurückgelassen hat. Die direkt aufeinanderfolgenden Erdbeben haben ganze Wohnviertel dem Erdboden gleichgemacht. Viele Menschen suchen immer noch ohne professionelle Hilfe oder Ausrüstung nach Verschütteten. Unter den Trümmern eingestürzter Gebäude werden noch zehntausende Menschen vermutet.
Rettung nach sechs Tagen
Die am stärksten zerstört wurde, ist die Küstenstadt La Guaira. Wie Parlamentspräsident Jorge Rodriguez sagte, hielten sich etwa 30.000 von den Vermissten im Hafengebiet der Küstenstadt La Guaira auf. Rodriguez sagte, dass fast 6.500 Menschen in La Guaira von Suchmannschaften aus den Trümmern gerettet worden seien. Er ging aber davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Überlebenden wahrscheinlich eher bei 20.000 liegt, weil sich zahlreiche Verschüttete aus eigener Kraft oder mit der Hilfe von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn befreit hätten.
Besonders aufmerksam verfolgt wurde am Dienstag die Meldung des jordanischen Zivilschutzes: Ein dreijähriger Junge wurde nach sechs Tagen lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes in Caracas geborgen. Der jordanische Zivilschutz teilte mit, das Kind sei von einem jordanischen Team aus den Trümmern gezogen worden. Der Junge habe vor Ort Erste Hilfe erhalten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte der jordanische Zivilschutz am Dienstag mit.
Fachleuten zufolge sind die ersten 72 Stunden nach einer Naturkatastrophe entscheidend, um noch Überlebende zu finden. In Venezuela trafen viele Such- und Rettungsteams erst nach Ablauf des kritischen Zeitfensters im Erdbebengebiet ein. Umso bemerkenswerter ist die Rettung des Dreijährigen nach fast einer Woche. Auch aus El Salvador kam ein Lebenszeichen: El Salvadors Präsident Nayib Bukele teilte über die Plattform X mit, dass ein 44-jähriger Mann in der Küstenstadt Maiquetía von salvadorianischen Rettungskräften erreicht worden sei.
Prekäre Gesundheitslage
Der Mann sei über einen Schlauch mit Wasser versorgt worden, während die Rettungsarbeiten andauerten. Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela sind offiziellen Angaben zufolge bislang 6461 Menschen von Bergungsmannschaften gerettet worden. Nach Angaben von Parlamentspräsident Jorge Rodríguez wurden mehr als 6400 Menschen von Suchmannschaften lebend gerettet. Die Zahlen werden täglich nach oben korrigiert, weil weiter in den Trümmern gesucht wird.
Die Gesundheitslage in den betroffenen Gebieten ist nach Darstellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisch. WHO-Sprecher Christian Lindmeier sagte vor Journalisten in Genf, die Gesundheitsdienste stünden unter "extremem Druck", die Einrichtungen arbeiteten "über ihren Kapazitäten angesichts des Zustroms von Traumapatienten". Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf erklärte in Genf, sie befürchte den Ausbruch von Krankheiten. Nach Angaben der venezolanischen Regierung wurden 38 Krankenhäuser landesweit beschädigt, drei davon sind nicht mehr funktionsfähig.
WHO-Sprecher Christian Lindmeier warnte zudem vor einem erhöhten Risiko für Ausbrüche von impfpräventablen Krankheiten wie Masern, Diphtherie und Keuchhusten in Katastrophengebieten. Auch vektor- und wasserübertragene Krankheiten wie Gelbfieber, Dengue, Chikungunya, Zika, Oropouche und Malaria könnten sich ausbreiten. UNHCR-Sprecherin Carlotta Wolf sagte, in La Guaira sei "Lebensmittelknappheit verbreitet, die Grundversorgung zusammengebrochen und die Kommunikationsverbindungen seien weitgehend unterbrochen". "Die Spannungen in der Bevölkerung nehmen zu, weil der Zugang zu Hilfe eingeschränkt bleibt".
Internationale Hilfe im Einsatz
Die internationale Hilfe läuft unterdessen auf Hochtouren. Nach UN-Angaben waren bereits rund 44 ausländische Hilfskontingente im Einsatz. Staatliche Rettungsteams aus fast 30 Ländern, darunter die Türkei, Chile, Mexiko, Spanien, die Schweiz und Frankreich, sind vor Ort. Auch die deutschen Helfer sind mit von der Partie: Das Technische Hilfswerk (THW) gehört nach Darstellung des Artikels zu den größten ausländischen Kontingenten und war mit sechs militärischen Transportflugzeugen vom Typ Airbus am provisorischen internationalen Flughafen neben der Katastrophenzone von La Guaira gelandet.
Mareike Harms ist eine von ihnen. Sie ist Helferin beim Technischen Hilfswerk (THW) und beobachtet ein großes Engagement der Bevölkerung bei der Bewältigung der Krise. "Wir erleben vor Ort viel Solidarität", sagte Harms dem Evangelischen Pressedienst: "Viele Leute aus anderen Regionen und Betroffene kommen mit Hilfsgütern und suchen selbst nach Überlebenden." Die ehrenamtliche THW-Helferin kam Freitagabend mit einer Sucheinheit an. Das Ausmaß der Zerstörung sei groß, sagte Harms: "In La Guaira, wo wir eingesetzt sind, finden wir viele eingestürzte Häuser."
Katar lieferte Tonnen von Rettungsgerät und Feuerwehrfahrzeugen und brachte darüber hinaus auch Teams aus anderen Ländern mit, darunter den syrischen Rettungsdienst, die sogenannten "White Helmets". Auch Spanier sind im Land. Der spanische Helfer Luis Arteaga Benatuil sagte: "Wir sind sehr spät dran, aber unser Ziel ist es, weiter Leben zu retten". Seit Anfang der Woche werden die meisten Katastrophenhelfer Venezuela wieder verlassen, die deutsche Delegation plant ihre Abreise spätestens für Donnerstag.
Das US-Militär ist mit einem großen Kontingent in und um Venezuela im Einsatz. General Francis Donovan, Befehlshaber des US-Südkommandos, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, mehr als 900 Einsatzkräfte seien im Land und weitere rund 800 auf Stützpunkten in Puerto Rico und Curaçao. Die US-Streitkräfte hätten sich an Such- und Rettungsaktionen beteiligt, bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens geholfen und Luft- und Seetransporte für humanitäre Hilfe mobilisiert. Donovan äußerte die Hoffnung, dass der Einsatz die Tür für engere militärische Beziehungen zu Venezuela öffnen könnte.
Donovan lehnte es ab, über die Dauer des Einsatzes zu spekulieren. Es gebe jedoch keine Pläne für einen dauerhaften Einsatz der entsandten Truppen. "Es ist nicht die Rede davon, zu bleiben", sagte er. "Wir gehen, wenn wir fertig sind." Über Venezuela kreisen mindestens vier bis fünf Drohnen vom Typ MQ-9 Reaper, um den venezolanischen Behörden ein besseres Lagebild zu liefern. Der 3. Jänner ist noch nicht so lange her. Und man muss sich nur ansehen, wie sich diese Beziehung gewandelt hat.
Politischer Hintergrund
Hintergrund des US-Engagements ist die politische Zäsur seit Anfang Januar: Im Jänner hatte das US-Militär in einer umstrittenen Operation den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen und in die Vereinigten Staaten gebracht, um ihn in New York wegen Drogenhandelsvorwürfen vor Gericht zu stellen. Zuletzt tötete das US-Militär in Abstimmung mit den venezolanischen Behörden den Anführer der Gefängnisbande 'Tren de Aragua'. Die frühere Vizepräsidentin Delcy Rodríguez führt seither das Land als Interimspräsidentin. Seit Januar kontrollieren die USA die Erdöleinnahmen Venezuelas, die offiziell im Besitz des Staates bleiben, aber über US-kontrollierte Konten verwaltet werden; nach derzeitigem Stand sind drei Milliarden Dollar zusammengekommen.
Washington plant nun 150 Millionen US-Dollar in einen Hilfsfonds einzuzahlen, im Gespräch sind Summen bis zu 300 Millionen Dollar. Ein westlicher Diplomat sagte: "Jetzt wollen sie Venezuela von den 3 Milliarden nur 150 Millionen geben. Das kommt nicht gut an." Die Amerikaner haben deshalb jetzt ein grosses Interesse daran, dass das Krisenmanagement funktioniert. Das Versagen des Regimes bei der Katastrophenbewältigung ist ein schwerer Rückschlag für Trump. Ein anonyder Gesprächsteilnehmer sagte allerdings: "Die Amerikaner spielen vor Ort praktisch keine Rolle."
Die Hilfsoperationen werden im Wesentlichen von den Vereinten Nationen koordiniert; unter den internationalen Helfern erfolgt die Logistik und Abstimmung untereinander, weil der venezolanische Staat dabei fast keine Rolle spielt. Die Sicherheitskräfte verstehen etwas von Repression. Aber den Verkehr können sie nicht regeln. Das Militär und das Sicherheitspersonal des venezolanischen Staates stehen absolut nutzlos herum. Der Sicherheitsreflex des Regimes ist grösser als das Bedürfnis, den Menschen zu helfen. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die zeigen, wie Menschen Soldaten offen beschimpfen, was sie früher aus Angst vor sofortiger Verhaftung nicht gewagt hätten.
Unter Leitung des UNHCR sei eine Kampagne zum Schutz von Kindern gestartet worden, um das Bewusstsein zu verstärken und bei der Identifikation und der Suche nach den Familien zu helfen. Es benötige Schätzungen zufolge rund 13 Millionen Euro für den Schutz, die Versorgung mit Hilfsgütern und für Notunterkünfte für 30.000 Erdbebenopfer für sechs Monate. Nach UN-Angaben waren bereits vor dem Erdbeben rund 7,9 Millionen Menschen in Venezuela auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt Schätzungen zufolge in extremer Armut.
Hoffnung und Verzweiflung an der Basis
Die Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado kündigte im US-Sender Vox an, nach Venezuela zurückkehren zu wollen. Nach Darstellung der New York Times will die US-Regierung sie allerdings nicht bei dieser Rückkehr unterstützen, aus Sorge, sie könnte die fragile Übergangsregierung destabilisieren und die Erdbebenhilfe politisieren. Auch große Porträts des früheren Präsidenten Nicolás Maduro hängen in Caracas noch an vielen Stellen.
In Caracas sorgte am Wochenende zudem ein Bericht über private Hilfsknotenpunkte für Empörung: Sicherheitskräfte hatten private Sammelstellen für Hilfsgüter aufgelöst. Gleichzeitig gehen privat organisierte Suppenküchen in der Katastrophenregion dem Bericht zufolge ihrer Arbeit weiter nach. Auf TikTok erhalten Beiträge über das Auseinandertreiben privater Hilfssammelstellen tausende empörter Kommentare. Die Bewohner von La Guaira klagen darüber, dass die Regierung zu wenig für sie tue.
Von den rund 10.500 Verletzten nach Angaben von Parlamentspräsident Jorge Rodríguez wurden viele in den Krankenhäusern behandelt. Ein oberster Arzt an einem staatlichen Spitzenspital in Caracas beschrieb die Lage gegenüber ZDF als "am Rand des Zusammenbruchs". Ein Krankenhaus dieser Kategorie, das eigentlich gut ausgestattet sein sollte, verfügt nicht einmal über ein einfaches Labor. Es gibt keine Röntgengeräte. Weder einen Computertomographen noch einen Magnetresonanztomographen. Woher kommt die Reaktion auf die Katastrophe? Die Antwort kommt von der Zivilbevölkerung, von den Menschen, die sich ihrer Aufgabe verschrieben haben, sagte er. Das Gros des Krankenhauspersonals habe in den vergangenen Tagen kaum geschlafen und arbeite teils ehrenamtlich weiter, berichtete das ZDF. Wenn eine Person unter Trümmern begraben ist und dem Druck ausgesetzt ist - was wir als Quetschtrauma bezeichnen - werden Substanzen freigesetzt. In dem Moment, in dem man die Person befreit und rettet, glaubt man, dass alles wieder in Ordnung ist. Diese Substanzen schädigen jedoch die Nieren.
Angesichts der tropischen Temperaturen breitet sich der Leichengeruch über dem Katastrophengebiet aus. In der besonders schlimm betroffenen Küstenstadt La Guaira suchen auch viele Menschen in der Leichenhalle nach vermissten Angehörigen. Ein Mann aus dem schwer betroffenen Tanaguarena im Bundesstaat La Guaira sagte: "Es sind meine Kinder, ich möchte sie zurückhaben - ob lebendig oder tot -, aber ich will sie bei mir haben! Man wird sie nicht in ein Massengrab werfen". Ein anderer Angehöriger, Wilker Molalla, der im Leichenschauhaus von La Guaira nach Vermissten sucht, sagte: "In meinem Haushalt lebten elf Menschen. Nur zwei von uns haben überlebt, weil wir bei der Arbeit waren." Darvin Silva, 37, hatte tagelang versucht, seine Mutter aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes zu bergen. Sie starb zuletzt. Er habe "mit bloßen Händen, mit Vorschlaghämmern, mit Spitzhacken" gegraben, berichtete er. Daniel Moreno überlebte das Beben und kümmert sich nun um seine behinderte Mutter, seinen älteren Vater und seinen kleinen Sohn: "Mein Haus ist zwar nicht eingestürzt, aber ich habe meine Familie, meine behinderte Mutter, meinen älteren Vater und meinen kleinen Sohn. Wir kämpfen ums Überleben."
Auch unter ausländischen Besuchern hat die Katastrophe Spuren hinterlassen. Der aus Baden-Baden stammende 26-jährige Henrik Schmalz, der auf einer Weltreise war und in La Guaira Station gemacht hatte, wollte ursprünglich Anfang Juli weiterreisen. Ich habe es zuerst gar nicht verstanden, ich dachte nur, irgendwas ist komisch, sagte er über den Moment des Bebens. Er war zum Zeitpunkt des Bebens in Caracas im Stadtteil Santa Fe und überlebte, weil er nicht an seinem üblichen Aufenthaltsort war. Als die Familie mich gesehen hat, hatten sie direkt Tränen in den Augen, sagte er später. Nur dadurch bin ich verschont worden.
Schmalz lebt nach eigenen Angaben nun gemeinsam mit seiner fünfköpfigen Gastfamilie in einem Lager in La Guaira, nachdem deren Haus bei dem Beben zerstört worden war. Die Gastfamilie hat bei dem Erdbeben ihr Haus und ein Familienmitglied verloren. Er lud sein Handy an Motorradbatterien auf, schlief in einem Zelt und wusch sich in einem nahe gelegenen, etwas verschmutzten Fluss. "Der ist zwar ein bisschen zugemüllt, aber es ist das Einzige, was geht". Viele Menschen suchen immer noch ohne professionelle Hilfe oder Ausrüstung nach Verschütteten, sagte Schmalz weiter. Ich dachte nur, oh mein Gott, das sind schon fast Kriegszustände, schilderte er seinen Fußmarsch zurück. "wenn alle abziehen oder müde sind, möchte ich noch weiter helfen"
Schmalz berichtete zudem, dass die Versorgung zunehmend schwieriger werde. "Je länger die Situation andauert, desto schwieriger wird die Versorgung". "Man kann nichts kaufen, es gibt ja keine Supermärkte", sagte er. Die Beschädigungen in La Guaira sind nach Darstellung des Artikels auch eine Folge von Korruption und staatlicher Vernachlässigung während 27 Jahren Chavismo, die 1999 unter Hugo Chávez begann und nach dessen Tod im Jahr 2013 unter Maduro fortgesetzt wurde.
Bis Dienstag wurden nach offiziellen Angaben mehr als 1.900 Todesopfer geborgen. Nach Angaben einer Modellrechnung der US-Erdbebenwarte USGS könnte die tatsächliche Zahl der Toten sogar in die Zehntausende gehen. Die Zahl der Toten ist seitdem auf mindestens 1943 gestiegen, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte. Rodriguez machte indes am Dienstag keine Angaben dazu, dass in Catia La Mar und Caraballeda rund 10.000 Menschen noch vermisst werden. Die oppositionelle Zeitung El Nacional berichtete, dass viele Menschen Plünderungen in beschädigten Wohnhäusern fürchten.
Fragen & Antworten
Welche Rolle spielen die US-Streitkräfte bei der Erdbebenhilfe in Venezuela?
Nach Darstellung von General Francis Donovan sind mehr als 900 US-Soldaten im Land und rund 800 weitere auf Stützpunkten in Puerto Rico und Curaçao stationiert. Sie beteiligen sich an Such- und Rettungsaktionen, haben bei der Wiederinbetriebnahme des Flughafens geholfen und mobilisieren Luft- und Seetransporte für humanitäre Hilfsgüter, ohne dass eine dauerhafte Stationierung geplant ist.
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