Nach einem erneuten Anstieg der Rohölpreise im Zuge der Eskalation des Iran-Krieges ist Brent am Freitagnachmittag wieder unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen, während in Österreich die Debatte über eine Ausweitung der Spritpreisbremse neu aufgeflammt ist.

Zuletzt musste für Öl aus der Nordsee 97,92 Dollar (85,96 Euro) je Barrel (159 Liter) gezahlt werden, was etwas weniger ist als noch in der Früh. Der Preis liegt damit zwar unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke, aber deutlich über dem Niveau vor der neuerlichen Eskalation. Seit der Eskalation ist der Brent-Preis um mehr als 40 Prozent gestiegen, nachdem er zuvor wegen eines Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran von einem Jahreshoch von knapp 130 Dollar auf rund 70 Dollar gefallen war.