Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, die Niederlande, Norwegen und Kanada haben Bauunternehmen davor gewarnt, sich für Aufträge im Zusammenhang mit dem E1-Projekt im Westjordanland zu bewerben, da dies reputationsschädigend sein und ein Risiko von Verstößen gegen das Völkerrecht bergen könnte.
Die Warnung richtet sich an Bauunternehmungen, die sich für Arbeiten im Zusammenhang mit dem E1-Projekt bewerben könnten. Die beteiligten europäischen Staaten machen damit deutlich, dass sie eine Beteiligung an solchen Aufträgen aus rechtlichen und politischen Gründen problematisch sehen.
In einer gemeinsamen Erklärung erläuterten sie ihre Bedenken. „Sie haben auch eine Warnung an die Adresse von Bauunternehmungen ausgesprochen: Sie sollten sich für diese Aufträge nicht bewerben. Das könne für sie rufschädigend sein, denn sie gingen das Risiko ein, das Völkerrecht zu verletzen.“
