Die Europäische Union hat am 28. Mai 2026 in Brüssel Sanktionen gegen vier israelische Siedlerorganisationen und drei Einzelpersonen wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser verhängt.

Der Beschluss wurde von der Vertretung der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel bekannt gegeben und umfasst das Einfrieren von Vermögenswerten sowie Einreiseverbote in das Gebiet der Europäischen Union.

Die Sanktionierten werden beschuldigt, eine entscheidende Rolle bei der Erleichterung und Förderung von Zwangsmaßnahmen zu spielen, die zur Vertreibung von Palästinensern führen.

Die Vorwürfe im Detail

Im EU-Amtsblatt heißt es zur Begründung: "Durch ihre Aktivitäten spielt Nachala eine entscheidende Rolle bei der Erleichterung und Förderung von Zwangsmaßnahmen, die zur Vertreibung von Palästinensern führen und ihr Eigentumsrecht, ihr Recht auf Privat- und Familienleben und ihr Recht auf Selbstbestimmung sowie das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzen."