China hat vor dem für September erwarteten Treffen der Präsidenten beider Länder „ernste Besorgnis“ über die US-Handelspolitik geäußert und dabei auch den zuletzt verhängten zusätzlichen Zoll von 12,5 Prozent auf die meisten chinesischen Importe kritisiert.

Im Vorfeld des erwarteten Spitzentreffens der Präsidenten im September haben China und die USA ihre gegensätzlichen Positionen im Handelsstreit deutlich gemacht. Peking veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es „ernste Besorgnis“ über die jüngsten US-Handelshürden formulierte. Damit wächst der Druck auf die kommenden Gespräche zwischen den Staatsführungen.

Zölle und Robotik als weitere Streitpunkte

Die USA hatten zuletzt einen zusätzlichen Zoll in Höhe von 12,5 Prozent auf die meisten chinesischen Importe verhängt. Aus Sicht der chinesischen Regierung verletzt diese Maßnahme die Regeln des multilateralen Handelssystems und untergräbt die Grundlage der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten. Peking forderte Washington auf, die Maßnahme zurückzunehmen.