China hat einen Tag nach verschärften US-Sanktionen wegen Zwangsarbeit in der Region Xinjiang seine Importbeschränkungen gegen zahlreiche US-Firmen ausgeweitet und die Vorwürfe Washingtons entschieden zurückgewiesen.

Peking kündigte am Freitag die bislang größte Erweiterung seiner Gegenmaßnahmen an. Wie das chinesische Handelsministerium mitteilte, werden nun zusätzliche US-Unternehmen mit Importverboten belegt. "Es ist die bislang größte Erweiterung", hieß es aus Peking.

Hintergrund ist eine US-Maßnahme, die einen Tag zuvor in Kraft getreten war. Erst einen Tag zuvor hatte Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng in einem Videotelefonat mit US-Finanzminister Scott Bessent und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer gesprochen.