Die Getränkebeutel-Marke Capri-Sun erwägt eine Rückkehr zu Einweg-Plastikstrohhalmen, was von Umweltorganisationen scharf kritisiert wird.

Hintergrund

Die Diskussion um die Nachhaltigkeit von Verpackungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Capri-Sun, bekannt für seine Trinkbeutel, steht nun im Fokus, nachdem Pläne bekannt wurden, wieder Plastikstrohhalme einzusetzen. Dies würde einen Schritt zurück in der Umweltpolitik des Unternehmens bedeuten.

Die Europäische Union hat in den vergangenen Jahren strenge Richtlinien zur Reduzierung von Einwegplastik erlassen. Capri-Suns Vorhaben könnte daher nicht nur auf Unternehmensebene, sondern auch politisch kontrovers diskutiert werden.

Kritik von Umweltschützern

Viola Wohlgemuth von der Deutschen Umwelthilfe äußerte sich deutlich zu den Plänen des Unternehmens: *"Der anhaltende Kampf von Capri Sun für Einweg-Plastikstrohhalme ist aus Umweltsicht nicht nachvollziehbar und ein Armutszeugnis."* Ihre Aussage unterstreicht die Enttäuschung der Umweltverbände über die mögliche Rückkehr zu weniger nachhaltigen Verpackungslösungen.

Auch die Verbraucherschutzzentrale Baden-Württemberg sieht Risiken in den Plänen. Sie warnt davor, dass die Trinkbeutel nicht vollständig recycelt werden könnten und letztlich in der Umwelt landen würden. Dies würde die bereits bestehenden Probleme mit Plastikmüll weiter verschärfen.

Reaktionen und Ausblick