Eisenstadt, 18 August 2026
Das Burgenland plant, ab Jänner 2027 auf vier Abschnitten von Landesstraßen eine Maut für Lkw ab 3,5 Tonnen einzuführen, und sieht dafür jährliche Einnahmen von rund fünf Millionen Euro vor.
Die geplante Abgabe soll nach Angaben des Landes auf vier bestimmten Streckenabschnitten der Landesstraßen greifen und sich ausschließlich an Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 3,5 Tonnen richten. Das Land verspricht sich davon zusätzliche Einnahmen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro pro Jahr, die in den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur fließen sollen.
Die Wirtschaftskammer Burgenland hat das Vorhaben in Stellungnahmen als unausgewogen kritisiert. Sie warnt, dass die neue Maut die regionale Transportwirtschaft einseitig belaste, weil Spediteure und Logistikunternehmen im Land die zusätzlichen Kosten unmittelbar tragen müssten, ohne dass ein vergleichbarer Ausbau des Straßennetzes erkennbar sei.
