Die Bundeswehr richtet zur Drohnenabwehr 300 Spezialkräfte an acht Standorten in Deutschland ein, während auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine DNA-Spur untersucht wird, die nach Drohnenüberflügen gefunden wurde.

Die Bundeswehr weitet ihre Abwehr gegen unbemannte Flugobjekte deutlich aus. Nach Angaben aus Berlin sollen rund 300 Soldatinnen und Soldaten einer neu aufgestellten Spezialeinheit künftig an acht Standorten im Bundesgebiet stationiert werden, um auf Drohnenüberflüge über kritischen Infrastrukturen und Militäreinrichtungen schneller reagieren zu können. Damit reagiert die Bundesregierung auf eine wachsende Zahl von Sichtungen fremder Drohnen, die in den vergangenen Wochen unter anderem über Kasernen und Flughäfen registriert worden waren.