Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht die Bundespolizei durch die seit rund einem Jahr geltenden Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen erheblich belastet und sprach sich bei einer Feier zum 75-jährigen Bestehen der Behörde in Potsdam zugleich gegen eine dauerhafte Fortführung aus.
Die Bundespolizei ist nach Worten von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) durch die Grenzkontrollen, die seit September 2024 an allen deutschen Landesgrenzen gelten, stark gefordert. Bei einem Festakt zum 75-jährigen Bestehen der Behörde in Potsdam sagte Dobrindt, er wisse, dass er der Bundespolizei viel abverlange, und zeigte sich beeindruckt von dem, was die Beamten an der Grenze leisteten. Der Minister fügte hinzu: „Ich war mir nicht ganz sicher, ob die Frauen und Männer bei der Bundespolizei (…), die Bundespolizei - ihre Organisation - in der Lage und bereit ist, genau diese Aufgabe mitzuerledigen".