Bundesfamilienministerin Karin Prien hat sich für eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren für die eigenständige Nutzung sozialer Medien ausgesprochen und ein Gesetzgebungsverfahren noch in diesem Jahr angekündigt.

Hintergrund: Debatte um Kinderschutz im Netz

Die CDU-Politikerin begründete ihren Vorstoß am Mittwoch in Berlin mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Prien bezog sich auf eine Empfehlung der von ihr im September eingesetzten Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt", die ihren Abschlussbericht mit insgesamt 56 Vorschlägen übergab. Die Ministerin, die zugleich für Bildung und Jugend zuständig ist, sagte, sie sehe "grundsätzlich in dem Vorschlag einer gesetzlichen Altersgrenze von 13 Jahren den richtigen Weg".