Der Deutsche Ethikrat hat sich gegen ein pauschales gesetzliches Mindestalter bei der Nutzung sozialer Medien ausgesprochen und stattdessen ein differenziertes Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt vorgelegt.
Das Gremium veröffentlichte seine Position in der Stellungnahme „Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt". Vorsitzender Helmut Frister erläuterte die Stoßrichtung: „Die Einführung eines gesetzlichen Mindestalters für soziale Medien ist dafür aus Sicht des Deutschen Ethikrates nicht geeignet." Der Rat knüpft damit an die Haltung anderer Fachleute an, die ein generelles Verbot ebenfalls ablehnen.
