Berlin, 06 August 2026

Sozial-, Pflege- und Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen Hitzegipfel und bessere Schutzpläne, um hitzebedingte Todesfälle in Deutschland zu verhindern.

Angesichts zunehmender Hitzebelastung in Deutschland verlangt ein Bündnis aus Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden von der Bundesregierung die schnelle Einberufung eines Hitzegipfels. Ziel sei es, die Zahl der Menschen zu senken, die infolge hoher Temperaturen sterben, wie aus einem gemeinsamen Aufruf hervorgeht. Die Initiatoren sehen dringenden Handlungsbedarf auf nationaler Ebene.

Wer besonders gefährdet ist

Claudia Mandrysch vom AWO Bundesverband verwies auf die Bevölkerungsgruppen, die bei Hitze besonders gefährdet sind. „Besonders gefährdet seien ältere und pflegebedürftige Menschen, solche mit Vorerkrankungen und Behinderungen, aber auch kleine Kinder und Wohnungslose“, erklärte sie. Damit verbinde sich die Forderung nach konkreten Schutzmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und in der Obdachlosenhilfe.