Die Fachstelle für Antisemitismus in Brandenburg hat im Jahr 2025 insgesamt 461 antisemitische Vorfälle registriert und damit 23 weniger als im Vorjahr, wie aus einem am Montag vorgestellten Monitoringbericht hervorgeht.
Nach Angaben des Landessozialministeriums in Potsdam, das die Zahlen am Montag vorstellte, lag die Zahl der registrierten Fälle damit nur leicht unter dem Vorjahreswert von 484 Fällen. Zugleich blieb die Zahl aber deutlich über dem Niveau der Jahre vor dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Verglichen mit dem Startjahr der Fachstelle 2019 hat sich die Zahl der Vorfälle damit in etwa verdoppelt.
Zahlen im Detail
Mit 366 Fällen entfiel der größte Anteil auf die Kategorie „verletzendes Verhalten". Wie eine Mitarbeiterin der Fachstelle erläuterte, handelt es sich dabei überwiegend um Beleidigungen. Darüber hinaus registrierte die Stelle 58 Bedrohungen sowie 43 Fälle gezielter Sachbeschädigung.
