Die Brandenburger Landesregierung hat angekündigt, ihre Investitionen deutlich ausweiten und die landeseigene Investitionsbank ILB vollständig übernehmen zu wollen.
Höheres Eigenkapital für die ILB
Die Pläne sehen vor, dass das Land Brandenburg seinen Anteil an der Investitionsbank des Landes (ILB) aufstockt und damit die vollständige Kontrolle über das Institut erlangt. Damit verbunden ist auch eine Aufstockung des Eigenkapitals der Bank. Finanzminister Daniel Keller begründete die Schritte mit dem Ziel, die Investitionstätigkeit des Landes spürbar zu erhöhen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu stärken.
Keller sagte zu den finanziellen Auswirkungen: „Für den Anteilserwerb und das höhere Eigenkapital würden zwar Kredite aufgenommen und es gebe eine Zinslast im Haushalt. Es seien formell jedoch keine Schulden, weil es Gegenwerte für das Land gebe.“ Mit dieser Argumentation will die Landesregierung verhindern, dass die zusätzlichen Mittel in der Statistik der Landesschuld auftauchen.
