Ein Boot mit Migranten fing am Montag im Ärmelkanal Feuer und löste einen größeren Rettungseinsatz vor der Nordküste Frankreichs aus, bei dem Dutzende Menschen in Sicherheit gebracht wurden.
Ein gefährliches Gewässer
Der Vorfall ereignete sich in Gewässern nahe der Normandie, wo ein kleines motorisiertes Boot – von Schleusern gemeinhin als „taxi boat" bezeichnet – in Brand geriet. Die französischen Rettungsdienste koordinierten den Einsatz gemeinsam mit britischen Helfern der Royal National Lifeboat Institution (RNLI), die zur Unterstützung über den Kanal kamen.
Die aus dem Wasser oder von dem havarierten Boot geborgenen Personen wurden an die französische Küste gebracht, wo medizinische Teams ihren Zustand untersuchten. Die genaue Zahl der Insassen war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht unabhängig bestätigt, doch die französischen Behörden bezifferten die gerettete Gruppe auf Dutzende. Mehrere Personen sollen Verletzungen erlitten haben, die zu Verbrennungen und dem Kontakt mit Meerwasser passen.
