Paris, 04 August 2026
Nach dem Brand eines Migrantenboots im Ärmelkanal haben französische und britische Einsatzkräfte insgesamt 157 Menschen aus dem Wasser gerettet.
Das Boot befand sich nach Angaben der Präfektur maritime de la Manche und de la mer du Nord (Prémar) auf dem Weg von der normannischen Küste Richtung Großbritannien, als an Bord ein Feuer ausbrach. Die Präfektur teilte mit, dass die Rettungsaktion sich über mehrere Stunden hinzog, bis alle Betroffenen in Sicherheit gebracht waren.
Vorgeschichte: Erste Rettung in der Nacht auf Dienstag
Bereits in der Nacht auf Dienstag hatten französische Retter fünf Menschen aus einem seeuntüchtigen Boot in Sicherheit gebracht, das ebenfalls von der normannischen Küste aus gestartet war. Beide Vorfälle ereigneten sich laut Prémar in der Meerenge zwischen Frankreich und Großbritannien, einem der meistbefahrenen Schifffahrtswege der Welt.
