Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, seine Regierung habe die Grenzkontrolle in der nordafrikanischen Enklave Ceuta innerhalb von 48 Stunden wiederhergestellt, nahezu alle unerlaubt eingereisten Migranten zurückgeschickt und die Weiterreise nach Kontinentaleuropa verhindert. Dies löste eine erneute Debatte darüber aus, was der Vorfall für die EU-Migrationspolitik bedeutet.

In Madrid bezeichnete Pedro Sánchez die Ceuta-Operation als Modell für schnelles staatliches Handeln. Er sagte, die Behörden hätten es in weniger als 48 Stunden geschafft, "die Kontrolle über die Grenze vollständig wiederherzustellen, umfassende humanitäre Hilfe zu leisten, nahezu alle unerlaubt eingereisten Migranten zurückzuschicken und jegliche unerlaubte Weiterreise nach Kontinentaleuropa zu verhindern". Die spanische Regierung hat keine unabhängigen Zahlen veröffentlicht, die den Zeitablauf bestätigen.