Madrid, 06 August 2026
Marokko hat die hohe Zahl ankommender Migranten über die spanische Enklave Ceuta genutzt, um politischen Druck auf Spanien und weitere europäische Staaten auszuüben, wobei auch die früheren österreichischen Positionen zur Westsahara in den Konflikt hineinspielen.
Hintergrund: Ceuta als Brennpunkt
Die Lage an der spanisch-marokkanischen Grenze bei Ceuta hat sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. Nach Angaben aus Madrid versucht Marokko, die Migrationsströme als politisches Druckmittel gegenüber Spanien und der EU einzusetzen. Tausende Menschen, darunter viele Kinder, hätten nach spanischen Regierungsangaben in den letzten Wochen versucht, über das Meer nach Ceuta zu gelangen. Die Bilder erinnern an frühere Krisenmonate an der Außengrenze der Europäischen Union.
