Die Fraktionen von CDU und SPD im Berliner Abgeordnetenhaus haben am Montag eine vorläufige Bilanz des Untersuchungsausschusses zur Fördermittelaffäre im Bereich Antisemitismus vorgelegt und die Kulturverwaltung für rechtswidriges Verwaltungshandeln verantwortlich gemacht.

Nach Angaben der beiden Koalitionsfraktionen kam der Ausschuss zu dem Ergebnis, dass die Vergabepraxis für Mittel gegen Antisemitismus evident rechtswidrig war. Stephan Lenz (CDU) sagte, man habe festgestellt, dass es ein rechtswidriges Verwaltungshandeln gab. Unzulässige politische Einflussnahme, Vetternwirtschaft oder Korruption habe der Ausschuss dagegen nicht nachweisen können.