Die Berliner Senatskanzlei hat bestätigt, dass es einen Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung gegeben hat, bei dem die Ransomware-Gruppe Rhysida nach eigenen Angaben rund 30 Bitcoin erpressen will.
Die Berliner Senatskanzlei hat am Abend des 28. August 2026 einen Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung öffentlich bestätigt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, die von fünf Quellen gestützt werden, soll die bekannte Ransomware-Gruppe Rhysida hinter dem Angriff stehen. Die Gruppe warb auf ihrer Darknet-Seite mit angeblichen Auszügen aus den erbeuteten Daten.
Was über die Täter bekannt ist
Auf der Seite der Angreifer findet sich nachvollziehbar eine Forderung nach 30 Bitcoin (rund 2 Millionen Euro). Zugleich veröffentlichten die Täter mutmaßlich Passwortlisten im Klartext, Gerichtsdokumente sowie mehr als 46.500 Verträge des Landes Berlin. Damit wird das tatsächliche Ausmaß des Datenabflusses erst nach und nach sichtbar.
