Das Landeskriminalamt und die Berliner Staatsanwaltschaft ermitteln nach einem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz, bei dem die Angreifer offenbar Lösegeld gefordert haben.
Nach dem Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur des Landes Berlin haben die Behörden die Ermittlungen aufgenommen. Gegen die mutmaßlichen Täter ermitteln das Landeskriminalamt und die Berliner Staatsanwaltschaft in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden des Bundes. Das bestätigten übereinstimmend mehrere Stellen.
Der Angriff richtete sich gegen das Berliner Landesnetz, über das zahlreiche Behörden der Hauptstadt vernetzt sind. Nach Angaben aus der Senatskanzlei verschafften sich die Angreifer Zugang zu internen Systemen und forderten anschließend ein Lösegeld. Einzelheiten zur Höhe und zur konkreten Kommunikation mit den Erpressern wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.
