Berlin, 24 August 2026

Der Berliner Senat verfügt nach dem Hackerangriff auf das Landesnetz Berlin weiterhin über keine belastbaren Erkenntnisse zu Tätern, Umfang oder Motiven.

Nach dem Cyberangriff auf die digitale Infrastruktur des Landes Berlin tappt die Landesregierung bei der Aufklärung weiter im Dunkeln. Wie die Senatskanzlei mitteilte, gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wer hinter dem Angriff steht, wie groß der Schaden ist und welche Daten möglicherweise abgeflossen sind. Die Ermittlungen und die forensische Untersuchung des Vorfalls dauern an.

Isolierte Verwaltungsbereiche

Aus Sicherheitsgründen waren die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt aus Sicherheitsgründen vom Datennetz des Landes isoliert worden. Damit soll verhindert werden, dass sich ein möglicher Schadcode weiter im Landesnetz ausbreitet und weitere Systeme kompromittiert. Die betroffenen Bereiche mussten zwischenzeitlich ohne zentralen Netzzugang arbeiten.